Psychodynamische Strategieentwicklung
Strategische Entscheidungen basieren nicht nur auf
gutem Denken - erst durch die bewusste Hinzunahme von Intuition und Gefühlen
wird aus gutem Denken ein strategischer Reflexionsprozess - wir erklären Ihnen,
wie das funktioniert!
Dr. Claudia Nagel
In Strategieprozessen steht die gemeinsame Reflexion über die
Unternehmensreaktion auf eine unbekannte Zukunft im Mittelpunkt. Auf der Basis
dieses Reflexionsprozesses werden Entscheidungen gefällt, wie sich das
Unternehmen für die Zukunft aufstellt. Sowohl das Nachdenken als auch der
Entscheidungsprozess selbst werden von den persönlichen Erfahrungen des
Vorstands, der Art und Weise der Zusammenarbeit im Team, aber auch von der
Unternehmenskultur beeinflusst. Dabei spielen oft nicht bewusste Aspekte eine
Rolle, die den Strategieprozess unbemerkt verändern.
In der psychodynamischen Strategieberatung geht es darum, sich vor dem Hintergrund klassischer
Strategieprinzipien und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen den Themen zu
widmen, die unbemerkt eine effiziente und optimale Antwort auf die strategischen
Fragen verhindern. Diese Punkte werden sichtbar und ermöglichen einen offeneren
und freieren Austausch, so dass ein optimierter strategischer
Entscheidungsprozess möglich wird. Die entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen
(organisatorischer und kultureller Art) und die dafür notwendigen
Voraussetzungen für das Unternehmen werden ebenfalls in diesem Prozess
gestaltet.
Ausgangslage: Die Geschäftsführer eines vor 5 Jahren
gegründeten Zusammenschlusses zweier Tochtergesellschaften haben ein großes
Strategieberatungsprojekt mit einer internationalen Beratungsgesellschaft
durchgeführt und dennoch den Eindruck, sie wären durch das Projekt
strategisch eigentlich nicht weitergekommen.
Lösung: In der gemeinsam mit Nagel & Company durchgeführten Stakeholdernanalyse wird
dann beispielsweise klar, auf welcher Ebene es ungelöste Konflikte gibt, die
eine Weiterentwicklung erschweren. Die Nichtausrichtung auf die aktuellen
Kunden kann ebenso thematisiert werden wie der unbewusste Unternehmenszweck,
der faktisch nicht einlösbar ist und so zu einer Stagnation des Unternehmens
beiträgt.
Die deutsche Holding eines international tätigen Handelsunternehmen setzt sich aus Kostengründen das Ziel, den Einkauf zu zentralisieren. Bei der Gestaltung der Umsetzungsmassnahmen werden Teamkonflikte auf Managementteamebene sichtbar, deren Lösung zu einer Refomulierung der Einkaufsstrategie führt.
Die amerikanische Muttergesellschaft eines deutschen Handelsunternehmens erkennt eine Führungsschwäche in der Organisation. Durch Einzel- und Teamgespräche sowohl mit dem amerikanischen, als auch dem deutschen Managementteam können die Faktoren, die dazu geführt haben, herausgearbeitet werden. Die längerfristige Begleitung des deutschen Managementteams stellt die Arbeit an der Führungseffizienz sicher und sorgt für eine Überarbeitung der strategischen Ausrichtung.